DER URSPRUNGBegonnen hat die ganze Frisbee-Geschichte mit der Kuchenform der "Ma Frisbee" Bäckerei in den USA, welche sich die Angestellten gegenseitig zuwarfen. Wham'O Frisbee sicherte sich das Recht an dem Patent und liess den Namen Frisbee schützen. Die Entwicklung der Scheibe nahm seinen gewohnten Ami-Style-Verlauf. Natürlich entstanden fast perfekte Scheibe zum schmeissen.
Alex Stein, Student und begeisterter Frisbee Spieler entdeckte zufälliger Weise beim Spiel im Park, dass sein Hund, der legendäre Ashley Whippet, die kleinen UFO-ähnlichen Dinger genau studierte und plötzlich einen Versuch startete, die fliegende Scheibe zu fangen. Nach einem geschichtsträchtigen Spurt fing Ashley seinen ersten Frisbee aus der Luft. Alex und seine Kumpels waren total begeistert und spielten fortan mit Ashley im Park. Ein neuer Sport war geboren!
Alex trainierte voller Begeisterung mit seinem Hund und entschied sich, diese geniale Sportart einem breitem Publikum vorzustellen. Wegen der aussergewöhnlichen Begabung seines Hundes entschloss er sich von Cleveland nach Hollywood zu ziehen. Wer hatte schon je einen nach fliegenden Scheiben schnappenden Hund gesehen? Doch leider stiess er auf ziemliches Desinteresse bei den Talentschmieden im "Traumland Hollywood".
Aus diesem Grund fasste er den Entschluss, am 05.08.1974, bei einem Baseball-Spiel der "Dogders" gegen die "Reds" Ashley ins Stadion zu schmuggeln. An diesem wichtigen Spiel vor tausenden von Zuschauern schlichen sich die zwei während der Pause über die Zäune aufs Spielfeld, um ihren tollen Sport der Allgemeinheit vorzustellen. Ashley spurtete mit über 60 km/h über das Feld und zeigte Sprünge mit über 2 Meter Höhe. Das Publikum war total begeistert und das Ganze wurde mit Hochgenuss von den TV-und Radio-Speakern kommentiert. Die Menge war ausser Rand und Band. Nach einigen Minuten wurde Alex von den Sicherheitskräften abrupt gestoppt und abgeführt. Ashley konnte seinem geliebtem Herrchen leider vor lauter Menschen nicht folgen. Zu seinem grossen Glück und als "Wink des Schicksal" landete er bei einer tierfreundlichen Familie, welche das ganze Spektakel am TV verfolgte. So kam Ashley nach drei Tagen wieder, zu seinem in die Freiheit entlassen Herrchen, zurück. Alex Plan ging voll und ganz auf. Das ganze Amiland sprach von dieser genialen Vorführung und war Feuer und Flamme für diesen Sport. Daraus resultierten zahlreiche Showauftritte und Einladungen bei legendären TV-Shows. Ashley bekam als erster "Nichtmensch" ein Portrait im "People Magazin", seine eigene Kreditkarte und als dreifacher Weltmeister im Disc-Dog die Aufnahme in der "dog fancy hall of fame". Dazu wurde er sogar das Maskottchen der "L.A. Rasmq". Ein grosses Stück Hundesportgeschichte war geschrieben!
DISCDOG IN EUROPA Diese Geschichte begann 1993 mit Jochen Schleicher und seinem Mischling Butch. Nach 4 Jahren gemeinsamem Zusammenleben und verschiedenen Zwischenfällen entschloss sich Jochen, mit Butch in die Hundeschule zu gehen. Ziel war eigentlich die Begleithunde-Prüfung zu machen. Doch leider, oder eben zum Glück, fielen die Beiden bei der Prüfung durch. Das war der Ansporn für Jochen, einen anderen Ausgleich für Butch und sich zu suchen. Und da Jochen ein begeisterter Frisbee-Spieler war, lieferte Butch eigentlich die Idee selber, da er im Park jeweils ziemlich begeistert den Scheiben nach jagte.
Jochen informierte sich im Internet, ob es noch andere spielbegeisterte Scheiben-Hunde und -Freaks gab. Natürlich wurde er in den USA fündig und baute sich eine Internet-Freundschaft mit Gleichgesinnten auf. So erfuhr er, dass in Übersee bereits regionale Wettkämpfe und sogar Weltmeisterschaften statt fanden.
1999 hielt er es als Einzelkämpfer in Deutschland nicht mehr aus und reiste in die Staaten. Endlich traf er dort seine E-Mail Bekanntschaften und andere Gleichgesinnte. Alle freuten sich darüber, dass sie sich schliesslich persönlich kennen lernten, statt immer nur über das Web zu kommunizieren. Mit vielen neuen Inputs und Ideen kehrten Jochen und Butch zurück nach Deutschland.
Voller Begeisterung organisiert das Herrchen die ersten "Reinschnüffelspieltage" in Karlsruhe. Schnell gesellten sich einige neuen Freunde dieser tollen Sportart an seine Seite. So wurde gegen Ende 1999 der Club "Good Fellas" gegründet - so entstanden "Disc-Dogs Unlimited". Daraus folgte eine eigene Homepage und diverse Auftritte in verschiedenen TV-Sendungen
Der Sport verbreitet sich schnell, ist und bleibt aber eine Randsportart - was wir sehr schätzen. In der Schweiz gibt es mittlerweile einige Clubs, welche Trainings anbieten und auch Turniere organisieren. Auch in anderen europäischen Ländern hält Discdogging immer weiter Einzug, so konnten wir im 2011 eine Europameisterschaft organisieren, bei welcher die Schweiz, Deutschland, Spanien, Italien, Holland, Polen, Ungarn und Slowenien mit am Start waren. letztes Update: 13.02.2012
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