Melvin ist Sandros 11-jähriger Götti-Bueb (Patenkind) und durfte in der Schule einen Vortrag über Hunde machen. So kam es, dass er uns einen Tag lang begleitet hat und anschliessend einen tollen Vortrag geschrieben und gehalten hat. Belohnt wurde er mit einer super Note. Wir sind sehr stolz auf Melvin und freuen uns, dass Chetana dazu beitragen konnte. Vielen Dank auch Klaus Wieckenberg, dass wir die Fotos dafür verwenden durften.
Auszug aus dem Vortrag:
Chetana lebt seit sie ein Welpe ist bei Sasa. Als Sasa und Chetana Spazieren gegangen sind, ist Chetana in einen Kanal gefallen. Sasa versuchte Chetana rauszuholen und Schluss endlich war Sasa im Kanal und Chetana an Land.
Früher lockten die Nova Scotia Duck Tolling Retriever die Enten an Land, so dass sie die Nuk Nak Indianer mit Pfeil und Bogen erschiessen und essen konnten.
Es war mal was Anderes, so ganz ohne Hunde auf ein Discdog-Turnier zu fahren. Discdog-Ostschwiiz hat zu ihrem jährlichen Indoor Discdog Turnier in Balgach geladen.
Bei der Begrüssung war die häufigste Antwort, die wir bekommen haben: Es geht mir gut, aber ich bin gerade ziemlich nervös!
Ist aber auch verständlich, schliesslich war dies das erste Turnier nach der Winterpause. Einige Spieler haben auch im Winter fleissig weiter trainiert, was man definitiv auch sehen konnte. Wir habe Spieler gesehen, welche grosse Fortschritte gemacht haben, Kompliment an euch. Andere hatten nicht die Möglichkeit fürs Training und haben Winterpause gemacht.
Gesehen haben wir 23 Freestyle-Teams. Die am häufigsten gezeigten Tricks waren: Slalom, Katapult, Flips und der Dogcatch – ja, das Regelwerk USDDN wurde voll umgesetzt! Für uns sehen dadurch viele Küren sehr ähnlich aus und es fehlt die Abwechslung. Schade finden wir, dass bei den Beginners bereits Vaults und Reverse gezeigt werden, aber das Basisspiel vernachlässigt wird. Wo führt da die Kategorie Beginner hin? Nun ja, dies ist unser Konflikt mit dem Regelwerk und sagt nichts zum eigentlichen Turnier.
Der ganze Ablauf und der Zeitplan war sehr angenehm – das Turnier ging pünktlich über die Bühne. Die Richter haben speditiv gearbeitet und daher musste man nie lange auf den nächsten Start warten. Auch waren die Spieler immer zur Zeit auf dem Feld. Das wäre mit unserer Chetana nicht möglich gewesen! Kompliment an die Richter, Organisatoren und natürlich an die Starter.
Die Stimmung war locker und die Starter wurden gefeiert – weiter so! Wir haben an dem Tag viele lachende Gesichter gesehen, wir haben Freundschaften untereinander, Liebe für die Hunde und Leidenschaft für den Sport gesehen. Ein Discdog-Team, welches richtig Spass auf dem Feld hat ist doch einfach das Schönste.
Ein gelungener Auftakt in die neue Discdog-Saison! Ebenfalls ein gelungener Auftakt für Team Hero Europe – Platz 1 – 3 ging an Marcel Buff, Timo Kehlbeck und Julia Zimmermann. Super gemacht THE!
Ach ja, wir waren ohne unsere Hunde da, weil Chetana noch Schonzeit hat und weil wir den Sam in der Halle nicht verheizen wollten, da er Mühe damit hat, wenn eine Scheibe zu Nahe Richtung Wand fliegt. Obwohl es ohne Hunde und ohne Start total entspannt war – es fehlte was Elementares. Das nächste Mal sind sie wieder mit dabei!! Nun freuen wir uns Ende April auf den FunDogTeam Jam in Karlsruhe.
Dank Conny Sawicki und ihrem tollen und aktuellen Shop (borderline-shop) hatten wir die Möglichkeit, die neuste Hero-Frisbee (SuperAero / ca. CHF 14.--) zu testen.
Erst mal die „technischen Daten“:
Grösse gemäss Hersteller: 25.3 cm - entspricht dem gleichen theoretischen Durchmesser wie die der SuperHero, ist jedoch im direkten Vergleich minim kleiner.
Gewicht: ca. 105 Gramm (+/- 2 Gramm) – ist also einiges leichter als der „grosse Bruder“ SuperHero (136 Gramm). Ist aber fast aufs Gramm gleich schwer wie die Hero Air235.
Farben: gelb, orange, blau, rot und kirschrot – alle mit einem feinen Perlmutschimmer, sieht schick aus.
Und nun zu unseren ersten Erfahrungen mit der neuen Frisbee:
Scheibe ist sehr griffig und liegt auch gut in der Hand - hat einen leicht aufgerauten Rand, welcher einen angenehmen Gripp gibt. Die übliche scharfe Kante in der Mitte des Randes ist ausserordentlich dezent.
In der Hand greift sich die SuperAero ziemlich schwabbelig und dünn an. Fühlt sich echt einiges weniger stabil als die SuperHero an. Aber eben, das erste Anfühlen kann täuschen…
Die ersten Flugversuche waren ein Stück weit gewöhnungsbedürftig – eigentlich verzeiht die Scheibe beim Abwerfen fast keine Fehler. Nase ein wenig zu weit nach vorne oder zur Seite geneigt, fällt die Flugbahn auch dementsprechend aus. Wenn man die SuperAero jedoch schön gerade in die Luft setzt, ist sie auf kurze und mittellange Distanzen sehr stabil und konstant. Ich konnte sogar Minidistance spielen mit unserem Quatschkopf – ok, war in einer Halle, die zwar offen, aber gut windgeschützt ist. Die Scheibe flog auf über 30 Meter sehr gut und erstaunlich stabil. Bei sauberem Abwurf legt sich die Frisbee schön und gerade in die Flugbahn. Ist aber bestimmt keine Longdistance-Scheibe.
Und dann gabs natürlich noch den Biss-Test. MD mit Sam hat Sie ohne irgendwelche Kratzer perfekt überstanden. Und auch bei den ersten paar Zergelspielen (was natürlich ne Ausnahme zu Testzwecken war) gabs keinerlei Spuren. Einzig bei dem letzten und ultimativem (von mir erzwungenem) Kampf zwischen mir und dem Quatschi um die Scheibe gabs zwei Zahn-Spuren – einerseits einen tiefen Zahnabdruck und anderseits ein getackertes Loch von Sam. War aber schon ein echter Härtetest...!
Und dann durfte Achaya auch noch ran, welche also gar nicht zimperlich mit den Scheiben umgeht. Erstaunlicherweise hat sie aber ausser zwei dezenten Zahnabdrücken auch nicht mehr Spuren auf der Hero SuperAero hinterlassen – was sehr für die Bissfestigkeit der Frisbee spricht.
Fazit: Die Hero SuperAero ist für Hunde mit einem härteren Biss eine perfekte Alternative zur Standard-Scheibe (Air 235). Sie liegt sehr ähnlich in der Hand wie eine Standard-Scheibe, hat auch die gleiche Grösse und sozusagen identisches Gewicht. Ist also bestimmt geeignet zum Freestylen im normalen Rahmen. Für reine Freestyle (Menschen) Tricks wie NailDelay oder PlateSpin etc. ist sie durch die sehr weiche und fast schwabbelige Eigenschaft nicht wirklich die beste Wahl. Aber eben, sind ja nur Wenige in der Szene, die solche Tricks auch wirklich beherrschen und bei einer Kür auch gekonnt einsetzen.
Wer sich die schwere SuperHero gewöhnt ist, muss sich sicherlich erst auf die neue Scheiben einstellen, da diese einiges leichter ist und daher eine Umgewöhnung benötigt - so das Feedback von unserem Frisbee-Treff.
Es ist Weihnachts-Zeit - viele Leute feiern gemeinsam mit der Familie und lassen es sich richtig gut gehen. Für viele von uns bedeutet es aber auch einen gewissen Stress - Geschenke müssen gekauft werden, Menüs werden geplant und es wird viel zu viel eingekauft und anschliessend auch mehr als genug gegessen. Wir sind nicht so richtig in Weihnachtsstimmung. Ist es der fehlende Schnee, die noch unerledigten Aufgaben oder vielleicht doch einfach die meist schmerzhaften Erinnerungen, welche 2011 hinterlassen hat?
In wenigen Tagen ist Silvester und dann sagen wir: "tschüss 2011 - hallo 2012!" Wir waren in unserem Leben noch nie so froh, dass ein Jahr zu Ende geht und ein Neues beginnt - es kann nur besser werden. Lasst uns gemeinsam zurückblicken:
Wir hatten viele schlaflose Nächte und wir haben viele Tränen vergossen. Uns wichtige Menschen sind plötzlich erkrankt, haben uns von heute auf morgen in ein tiefes, schwarzes Loch gerissen. Da kam eine negative Meldung nach der Anderen und immer dachten wir, es geht nicht noch schlimmer. Und immer kam es doch noch schlimmer! Die Fragen warum und wie geht es weiter, wurden so oft gestellt und blieben unbeantwortet. Aber, sie haben den Kampf auf sich genommen und so haben auch wir uns wieder auf die Beine gestellt und nach vorne geschaut. Ja ihr Lieben, zum Jahresende hin habt ihr es geschafft. Ihr habt uns gezeigt, ist das Leben noch so scheisse, steh auf deine Beine und kämpfe. Vielen Dank, dass ihr den Kampf auf euch genomen habt! Wir wünschen weiterhin viel Kraft auch denen, welche noch immer kämpfen.
Passend zum eh schon schlimmen Menschen-Jahr kamen auch noch so einige Hunde-Schicksale dazu. Leider ist hier fast nie ein Happy-End zu verzeichnen, die meisten Hunde-Schicksale endeten mit der Reise über die Regenbogenbrücke. An dieser Stelle möchten wir nochmals allen entzweiten Herzen Mut zusprechen und auch sagen, wie schön es war, dass wir die Hunde kennen lernen durften. Viele Kerzen werden für sie brennen.
Obwohl das 2011 so einschneidend war, hat es auch ganz viel Schönes gegeben. Wir haben neue Freunde gefunden, haben uns lieb gewonnene Menschen noch besser kennen gelernt und wir hatten ne richtig geile DiscDog-Saison 2011.
Ob die schlechten Nachrichten mit dem Jahr 2011 enden und ob es ab dem 1.1.2012 nur noch aufwärts geht, kann uns niemand bestätigen, wir glauben aber fest daran. Lasst uns gemeinsam nach vorne schauen und das 2012 mit viel Freude und vor allem mit Freunden empfangen.
Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit euch! Sandra und Sandro mit den Fellnasen
Der Flip ist ein sehr beliebter Discdog-Trick, bei welchem der Hund sich fliegend um die eigene Achse dreht und dabei eine Scheibe fängt. Es gibt 2 Varianten: Entweder der Hund dreht sich über die Seite oder er dreht sich über den Rücken (wie ein Rückwärtssalto) um die eigene Achse. Die 2. Variante ist nicht zu empfehlen, da der Hund voll auf den Rücken krachen kann, wenn er die Drehung nicht schafft. Bei der ersten Variante landet der Hund in der Regel auf den Pfoten, auch wenn er sich mal nicht ganz dreht.
Der Flip ist kein Anfänger-Trick und sollte zuerst ohne Hund geübt werden. Der Werfer muss sich sicher sein, dass er seine Scheibe kontrollieren kann und dass die Flugbahn für den Hund stimmt. Leider wird häufig zu früh mit dem Flippen angefangen. Der Trick sieht cool und spektakulär aus und jeder will diesen gleich nachmachen. Aber eben, lasst es euch bitte von Leuten zeigen, welche bereits Erfahrung damit haben.
Auch die Gesundheit soll hier angesprochen werden. Beim Flip wird der Körper des Hundes ganz schön beansprucht. Regina Schmuki-Flater aus Wuppenau ist ausgebildete Hundephysiotherapeutin und sagt folgendes dazu: „Bei diesem Sprung sehe ich die grösste Belastung in der Rotationsbewegung der Wirbelsäule. Rotation und Beugung der Wirbelsäule zugleich ist eine Bewegung bei der die Gefahr eines Bandscheibenvorfalles am höchsten ist. Dies vor allem bei regelmässiger Beanspruchung. Des Weiteren ist die leicht seitliche Landung zu beachten. Dabei entsteht eine grosse Belastung der Gelenke der vorderen sowie der hinteren Extremitäten. Als extrem wichtig ist bei solchen Sprüngen das gute Aufwärmen.“ www.hundephysiotherapie.ch
Wenn der Werfer und der Hund den Flip verstanden haben, dann ist es nicht mehr wirklich schwierig diesen auszuführen – wurftechnisch stellt dieser Trick dann keine grosse Herausforderung mehr dar. In eine Kür gehören maximal 2 - 3 Flips, alles andere ist eine zu grosse Belastung für den Hund. Es zeigt für uns, dass der Spieler entweder nicht mehr kann und so den Flip als Wiederholung zeigt oder dass er zu wenig kreativ ist um seine Kür mit anderen Tricks zu füllen.
Wer mit einem nicht ausgewachsenen Hund Flips einübt, wer ganze Fliporgien zeigt und wer häufig und viele Flips trainiert, gehört von uns aus gesehen nicht in diesen Sport!
Wir stecken bereits mitten in der Planung für das Jahr 2012. Schon einige Termine sind bestätigt, ein Blick in unseren Kalender lohnt sich allemal.
Aber, das Jahr 2011 will auch noch abgeschlossen werden. Mit Swiss United ist für uns der aktive Turnierteil für die aktuelle Saison zu Ende gegangen. Den Rückblick, die Pressemitteilung und natürlich die Links zu den Fotos findet ihr auf www.discdog-events.ch.
Und schon wieder ist der Sommer vorbei – die Gertau hat ihre Tore geschlossen. Letzten Freitag traf sich der Gertauer Frisbee-Treff auf einen gemütlichen Saisonausklang in der Schenke in Bischofszell. Ursula hat uns mit vielen Köstlichkeiten vom Grill überrascht. Unter Anderem gab es Kürbis vom Grill, absolut lecker! Wir hoffen dass dieses Rezept in die Speisekarte für die nächste Saison aufgenommen wird.
Einmal mehr haben wir viel gelacht, super lecker gegessen (inkl. Bananenkuchen) und über die Saison 2011 diskutiert. Ja, wir waren erfolgsverwöhnt, hat der Frisbee-Treff doch einiges erreicht.
Gerne schauen wir zurück und freuen uns so, dass der Frisbee-Treff genau so ist, wie wir es uns immer vorgestellt haben. Discdog-Interessierte treffen sich für ein gemeinsames Training – kein Trainer steht im Mittelpunkt sondern Jeder ist der Trainer. Anschliessend wir gemütlich zusammen gesessen. Es haben sich Freundschaften entwickelt, gemeinsam wird gelacht und aber auch geweint – das Leben ist nicht immer nur schön!
Trotz der ungezwungenen, lockeren Art des Trainings, konnten wir euch für die Turnierstarts begeistern und wie schon erwähnt auch so einige Erfolge verbuchen. Es macht einfach total Spass gemeinsam mit euch zu trainieren. Jasmin, Petra, Irene, Christa, Andreas und Martin: Ihr seid super!
Ein weiterer Dank gilt auch dem Gertau-Team. Kommen wir noch so spät, immer ist ein Tisch für uns gedeckt. Peggy kennt von Allen das Lieblingsgetränk und hat immer einen lockeren Spruch auf Lager. Werner verwöhnt uns mit neuen Rezepten aus dem Attila und Ursula hat immer ein Ohr für uns offen. Ihr tragt viel zum Gelingen dieses Frisbee-Treffs bei, dafür ein Hoch auf die Gertau.
Obwohl die Gertau geschlossen hat, geht das Training weiter. Wir treffen uns jeden Freitagabend ab 18 Uhr in der Reithalle – Gertau, Bischofszell. Der gemütliche Ausklang wird in ein Restaurant in der Umgebung verlegt. Wir freuen uns jetzt schon, wenn die Gertau ihre Tore wieder öffnet.
Ein paar Erinnerungen an den Saisonabschluss soll es geben, auch wenn die Kamera mit dem romantischen Kerzenlicht nicht wirklich zurecht kam: Saisonabschluss Gertau Frisbee-Treff.