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DIE GESCHICHTE DES TOLLERS

Um den Toller ranken sich so einige Geschichten. Für uns gibt es aber nur eine und die folgt hier:

Die Mi'kmaq Indianer (Wohngebiet umfasste die maritimen Provinzen Kanadas, nämlich Nova Scotia, Prince Edward Island, Teile von New Brunswick und die Gaspé-Halbinsel in Québec) beobachteten häufig, wie Füchse am Ufer eines Sees entlang stolzierten und mit komischen Sprüngen hinter den Büschen verschwanden. Die Enten, welche sehr neugierig sind, wurden von diesem seltsamen Verhalten angelockt und schwammen ans Ufer. Hier hatte der Fuchs nun leichtes Spiel und konnte sich so den Bauch voll schlagen.

Die Indianer versuchten die Jagtmethode nachzumachen und banden Fellbündel die einem Fuchsschwanz glichen an Holzstöcke und versuchten hiermit den Fuchs nachzumachen.
Waren die Enten nahe genug, wurden sie geschossen. Das Problem war nur, dass die Indianer jedes mal nasse Füsse bekamen, wenn sie die Enten aus dem Wasser holen mussten.

Ein Helfer musste her! Die indianischen Hunde wurden immer mehr dem Aussehen eines Fuchses angepasst und hatten die Eigenart, komische Sprünge am Ufer aufzuführen. Die Enten hatten leider noch immer nicht dazugelernt und schwammen neugierig Richtung Ufer, wo sie von den Indianern geschossen wurden.
Jetzt hatte der Toller seinen zweiten Auftritt! Er durfte ins Wasser hechten und die geschossenen Enten aufspüren und ans Ufer zu den Indianern bringen.

Für diesen Dienst bekamen sie ein zu Hause, wurden regelmässig gefüttert und hatten Anschluss zur Familie.

Das spannende am Toller ist, dass er nicht nur ein Lock- sondern gleichzeitig auch ein Apportierhund ist. Früher brauchte man für diese Arbeiten oft zwei verschiedene Hunderassen.

  • 1975 kam der wahrscheinlich erste Toller Gandolf nach Europa, in die Niederlanden
  • 1986 wurde der NSDTR in den FCI-Standard aufgenommen
  • 1991 kam Red-Tollers Emotion In Red als erster Toller in die Schweiz